Willkommen bei Otus e.V.

Aktuelles

ProRing-Seminar

Der Verein ProRing veranstaltet regelmäßig Fortbildungsseminare, die informative Vorträge beinhalten und einen intensiven Erfahrungsaustausch ermöglichen. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Referenten interessante Themen im Bereich Vogelberingung vorstellen. Die Seminare sind für Beringer, Beringungshelfer und Beringungsinteressierte gedacht, Vertreter der drei deutschen und der österreichischen Beringungszentrale gestalten das Seminar mit.
Für das Seminar "Beringung und Wiederfunde" vom 16.-18.09. sind noch ein paar wenige Restplätze frei, diese werden nun zum günstigeren Mitgliederpreis und ohne Spätbucherzuschlag für alle Kurzentschlossenen angeboten.
Bad Sulza liegt nahe der Mitte Deutschlands und ist relativ gut erreichbar, das Seminar findet in einer Jugendherberge statt, eine Teilnahme inclusive Übernachtung und Verpflegung ist ab 40.-€ möglich, Zimmer zur alleinigen Nutzung kosten natürlich mehr.
Informationen und das Programm finden Sie unter
http://www.proring.de/aktuelles.html?newsdetail=20160222-2_seminar-beringung-und-wiederfunde zu finden.
Bei Interese melden Sie sich bitte rasch bei Susanne Homma, E-Mail: homma(at)proring.de.

© ProRing e. V. , 13.09.2016

Aufruf zur Meldung von Beobachtungen von Wiesenweihen

Wiesenweihe - Z. Tunka/LBV-Archiv 

Nach aktuell vorliegenden Daten breitet sich die Wiesenweihe verstärkt in Bayern aus. Achten Sie dieses Jahr ganz besonders auf mögliche Brutvorkommen von Wiesenweihen abseits der bereits durch Wiesenweihenschützer gut bearbeiteten Gebiete. Gründlich erfasst sind bisher Mainfranken, das Nördlinger Ries und der Gäuboden bei Straubing.
Bereits im Vorjahr brüteten 227 Paare in Bayern und in den letzten Jahren flogen viele Jungvögel aus. Da ca. zwei Drittel der Jungvögel nicht vor Ernte der Flächen flügge sind und die ersten Brutflächen nun bald geerntet werden, ist es wichtig auf Wiesenweihen zu achten und jeder Beobachtung nachzugehen.
Bitte melden Sie zeitnah Ihre Beobachtungen „geschützt“ auf www.ornitho.de oder direkt an die unten angegebene Kontaktadresse. Nur so kann sichergestellt werden, dass eine Suche nach möglichen Bruten vor Ort und der anschließende Schutz der Nester organisiert werden kann. Die Wiesenweihe besiedelt bevorzugt offene, ausgeräumte Agrarlandschaften und brütet zumeist in Getreide-Feldern. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

Claudia Pürckhauer
[Mitarbeiterin des LBV und Koordinatorin des Bayerischen Artenhilfsprogramms Wiesenweihe, Auftraggeber: Bayerisches Landesamt für Umwelt]
E-Mail: c-puerckhauer(at)lbv.de, Mobil: 0179 – 9284388
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV)
BGS Unterfranken, Mainlände 8, D-97209 Veitshöchheim

© LBV, 27.06.2016

Neue Rote Liste der Vögel Bayerns


Die aktualisierte Rote Liste der Vögel Bayerns sowie zusätzlich auch die der Heuschrecken und Tagfalter ist nun unter
http://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_tiere/index.htm zu finden.


© Bayerisches Landesamt für Umwelt, 23.06.2016

Elanus Band 9 - Jahresbericht des Club 300 Österreich für 2014 erschienen


Soeben ist der 9. Band von Elanus erschienen. Auf 144 Seiten behandelt der Club 300 Österreich in bewährter Weise das Jahr 2014 in einem Jahresbericht. Neben dem erneut hervorragenden Bildmaterial sind auch wieder ausführliche und informative Auswertungen enthalten (Phänologie der Raubmöwen im Neusiedler-See Gebiet sowie Durchzug des Mornellregenpfeifers in Österreich). Beiträge zum Erstnachweis des Isabellsteinschmätzers und weitere kleinere Berichte runden das Heft ab.

Wer mehr über Bezugsmöglichkeiten und den Preis wissen will, findet die notwendigen Informationen hier.

© Otus e. V., 20.06.2016

Bericht der Bayerischen Avifaunistischen Kommission für 2012 & 2013 online


Der im Dezember 2015 in Otus Heft 7 erschienene 8. Bericht der Bayerischen Avifaunistischen Kommission (BAK) für die Jahre 2012& 2013 ist nun hier online zu finden.
Weitere Informationen zur Arbeit der Kommission unter Seltenheiten (BAK).

© Otus e. V. , 07.06.2016

Otus 7 ist da!


Heft 7 von OTUS kommt frisch aus der Druckerei. Neben der kommentierten neuen Meldeliste der Bayerischen Avifaunistischen Kommission BAK (Gültigkeit: 2016-2020) sind sechs Artikel enthalten.
Dem im letzten Heft erschienenen ersten Teil des Berichts der Arbeitsgemeinschaft Seltene Brutvögel in Bayern für den Zeitraum 2009-2013 folgt hier nun der zweite Teil, der die Sperlingsvögel behandelt. Der 8. Bericht der BAK behandelt den Zeitraum 2012 & 2013 und ist das Ergebnis der Bearbeitung von beachtlichen 440 Meldungen.
Die zusätzlichen Artikel beschäftigen sich mit dem ersten Nachweis der Korallenmöwe in Bayern sowie mit weiteren Nachweisen von Fichtenammer sowie Häherkuckuck. Schließlich thematisiert noch ein Beitrag die Wiederbesiedlung ehemaliger bayerischer Brutplätze durch die Zippammer.

Wer mehr über den Inhalt dieses und der weiteren bisher erschienenen Hefte sowie über die Bezugsmöglichkeiten wissen möchte, findet die nötigen Informationen unter Zeitschrift.
© Otus e. V., 11.03.2016

6. Landesweite Wiesenbrüterkartierung 2014/2015 – Bestand, Trends und Ursachenanalyse

 


Bei der 6. landesweiten Wiesenbrüterkartierung 2014/2015 haben über 190 ehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer mit großem Engagement 845 Wiesenbrütergebiete in ganz Bayern untersucht und somit die größte Flächenabdeckung aller bisherigen Wiesenbrüterkartierungen erreicht. Das Bayerische Landesamt für Umwelt stellt nun die Ergebnisse zum Herunterladen zur Verfügung:
http://www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprogramme_voegel/wiesenbrueter/kartierung/index.htm

Fazit und Aussicht
Generell lassen die Kartierergebnisse eine deutliche Verschärfung der Situation einiger Wiesenbrüter erkennen (vor allem bei Uferschnepfe und Braunkehlchen), während es bei anderen Arten eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau zu geben scheint (vor allem Großer Brachvogel und Grauammer). Bei allen Arten wurde jedoch ein Rückzug aus der Fläche beobachtet und eine Konzentration in wenigen (Schutz-) Gebieten. In der offenen Kulturlandschaft der Europäischen Union leben heute geschätzt 300 Millionen weniger Vögel als noch vor 30 Jahren (EUROPEAN BIRD CENSUS COUNCIL 2012). Es besteht dringender Handlungsbedarf im Wiesenbrüterschutz in Bayern.
Ansprechpartner: Margarete Siering, M.Sc.
(margarete.siering[at]lfu.bayern.de)
© LfU, 17.02.2016

Ornithologischer Jahresbericht 2015 für den Landkreis Starnberg erschienen


Der von der Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (ASO) herausgegebene 2. Ornitho­logische Jahresbericht für den Landkreis Starnberg ist Ende Januar erschienen und behandelt das Berichtsjahr 2015. Neben der Auswertung der über 18.000 Beobachtungen im ornitho.de dokumentiert der Jahresbericht auch diverse Kartierungen, die von der ASO (Leutstettener Moos, Kraillinger Pioniergelände u. a.) bzw. von professionellen Kartierern (Herrschinger Moos, Ampermoos) durch­geführt wurden. Ebenso wird über die Ergebnisse der Monitoringprogramme (Wasservogelzählung, Kornweihen-Schlafplatzzählung, Monitoring häufiger Brutvögel u. a.), die im Berichtsjahr 2015 im Landkreis Starnberg durchgeführt wurden, berichtet. Die Entwicklung der Flussseeschwalbenkolonie am Starnberger See wird in einem eigenen Kapitel behandelt. Auf ca. 80 Seiten werden knapp 200 Vogelarten, die im Landkreis Starnberg beobachtet wurden, dokumentiert. Über 45 Grafiken und Fotos illustrieren den Bericht.

Wer sich für die Vogelwelt am Starnberger See und im Landkreis Starnberg interessiert, findet einen Link auf den Bericht hier auf der Webseite in der Rubrik OAGs unter Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (Ausgewählte Fachpublikationen zum Gebiet). Außerdem kann der Bericht in gedruckter Form gegen einen Unkostenbeitrag beim LBV Starnberg (starnberg(at)lbv.de) bestellt werden.
© Otus e. V., 29.01.2016

Änderungen in der Meldeliste der Bayerischen Avifaunistischen Kommission zum 01.01.2016


Turnusmäßig wird die Meldeliste der Bayerischen Avifaunistischen Kommission alle fünf Jahre überarbeitet und nach festgelegten Kriterien über die Streichung oder Neuaufnahme von Vogelarten entschieden. Diese Überarbeitung stand Ende 2015 erneut an, die wichtigsten Änderungen hier nun vorab. Von der bisher gültigen Meldeliste werden zum 01.01.2016 folgende Arten gestrichen:
Kleines Sumpfhuhn
Mornellregenpfeifer
Sumpfohreule
Heiliger Ibis

Beobachtungen dieser Arten bis zum 31.12.2015 sollen natürlich noch gemeldet werden. Ausführliche Begründungen sowie weitere Informationen zur neuen Meldeliste werden in OTUS 7 sowie auf der Internetseite der Bayerischen Avifaunistischen Kommission folgen.
© Otus e. V., 31.12.2015

Bekanntmachung der EBCC Konferenz "Bird Numbers 2016"

Die 20. Konferenz des European Bird Census Council (EBCC) – Bird Numbers 2016 ’Birds in a changing world’ – wird im September 2016 in Halle (Saale) ausgerichtet. Es ist nun möglich, sich für die Konferenz anzumelden.
Die Konferenz wird vom DDA (Dachverband Deutscher Avifaunisten) und der DO-G (Deutsche Ornithologen-Gesellschaft) organisiert. EBCC Konferenzen werden im dreijährigen Turnus ausgerichtet und bringen eine Vielzahl von Akteuren des Vogelmonitorings, der ornithologischen Forschung sowie des Vogelschutzes in Europa zusammen. Die Konferenz wird eine Vielfalt von Themen abdecken, die von den Ergebnissen neuer Monitoringprogramme und Atlasprojekte über Studien zu Ursachen für Bestandsrückgänge, Demographie und Verbreitung europäischer Vogelarten bis zu den Auswirkungen von Politikprogrammen oder der Gewinnung erneuerbarer Energien auf die Vogelwelt reichen. Weitere Themenschwerpunkte stellen methodische und analytische Neuerungen sowie die Entwicklung von ornithologischen „Citizen Science“ Projekten, wie z.B. Ornitho.de dar.

Weitergehenden Informationen sind auf der Konferenzwebseite http://www.birdnumbers2016.de/ zu finden.
© DDA, 12.12.2015

Erinnerung: OTUS-Vortragsveranstaltung „Seltene Brutvögel in Bayern“ am 28.11.2015


Es soll noch einmal an die Vortragsveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Seltene Brutvögel in Bayern“ am 28.11.2015 in München erinnert werden. Beginn ist um 15:45 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Weitere Details siehe weiter unten.
© Otus e. V., 20.11.2015

Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen nun unter OAGs


Die Arbeitsgemeinschaft Starnberger Ornithologen (ASO) ist nun mit einem eigenen Eintrag in der Rubrik "OAGs" vertreten. Damit präsentieren sich bereits neun bayerische Arbeitsgemeinschaften an dieser Stelle. Einige der OAGs erstellen informative und teilweise sehr detaillierte Jahresberichte/Rundbriefe. Das gilt auch für die ASO. Die entsprechenden Links bzw. Dateien findet man in den jeweiligen Einträgen der verschiedenen OAGs.
© Otus e. V., 04.11.2015

Avifauna Steiermark - Die Vögel der Steiermark

Bestellinformationen 

Die Avifauna Steiermark ist das bisher umfangreichste Grundlagenwerk der Vogelwelt eines österreichischen Bundeslandes. Zwölf renommierte steirische Ornithologen haben über zweieinhalb Jahre lang unermüdlich daran gearbeitet, das gesamte Wissen über die heimische Vogelweltzusammenzutragen und auszuwerten. Die wichtigste Grundlage für das Werk bildete das Archiv von BirdLife Steiermark, welches in 489.000 Datensätzen Meldungen von Vogelbeobachtungen aus den vergangenen Jahrzehnten enthält. Dazu wurde erstmals die gesamte wissenschaftliche Literatur zur steirischen Avifauna, von Werken aus dem frühen 19. Jahrhundert bis zu den neuersten Forschungsarbeiten, vollständig aufgearbeitet. Zudem wurden vogelkundliche Sammlungen der verschiedenen Museen des Landes hinsichtlich relevanter Informationen durchsucht.

Dieses geballte Wissen findet sich nun kompakt zusammengefasst in einem 880 Seiten umfassenden Werk. Den zentralen Bestandteil des Buches machen die insgesamt 378 Artkapitel aus, welche detaillierte Angaben zur Verbreitung, Bestandsentwicklung und Gefährdung (Rote Liste) der heimischen Brutvogelarten sowie zum Vorkommen von Durchzüglern, Gastvögeln und Gefangenschaftsflüchtlingen beinhalten. Jedes Artkapitel enthält eine oder mehrere Abbildungen der betreffenden Vogelart (insgesamt beinhaltet die Avifauna 863 Farbfotos), oftmals sind je nach Geschlecht, Alter oder Jahreszeitverschiedene Kleider dargestellt. Viele der Fotos wurden auf steirischem Landesgebiet aufgenommen und zeigen die Vögel in ihrem typischen Lebensraum. Zur besseren Anschaulichkeit werden die Artkapitel zudem von grafischen Darstellungen begleitet, welche jahreszeitliches Auftreten, Bestandsentwicklung sowie besondere Einflugereignisse wiedergeben. Für die Brutvögel sowie für einige Wintergäste sind zudem insgesamt 220 Verbreitungskarten in der Avifauna abgebildet, sowie Ringfundkarten, die zeigen, wo in der Steiermark beringte Vögel wiedergefunden wurden und wo in der Steiermark im Rahmen von Beringungsprojekten gefangene Vögel herkamen.

Neben den Arttexten beinhaltet die Avifauna zudem eine Beschreibung der Geschichte der steirischen Ornithologie (beginnend mit den ersten Aufzeichnungen im 13. Jahrhundert), der langjährigen Monitoringprojekte der steirischen Landesgruppe von Birdlife Österreich, der steirischen Geografie im Allgemeinen sowie der aus ornithologischer Sicht
bedeutendsten Gebiete des Landes. Die neue Avifauna Steiermark stellt damit ein Standardwerk für jeden, der an der heimischen Vogelwelt interessiert ist, dar. Weitere Informationen zur Avifauna, zum Bestellvorgang und Leseproben finden sich unter http://www.birdlife.at/steiermark/publikationen/index.html' , http://www.club300.at/node/60667 und diesem Info-Flyer.
Das Buch kann zu einem Preis von EUR 69,-- zzgl. Versandkosten unter avifauna@club300.at bestellt werden. Diesbezüglich ist die Angabe von Namen und Anschrift notwendig. Alternativ bietet Otus an, eine Sammelbestellung bis 10.12.2015 zu organisieren, damit die relativ hohen Versandkosten aus Österreich etwas reduziert werden können (Bestellung bitte per Mail an heft@otus-bayern.de). Mit ihrem Kauf leisten sie einen Beitrag zum Schutz der Vögel der Steiermark.© Otus e. V., 28.10.2015

OTUS-Vortragsveranstaltung „Seltene Brutvögel in Bayern“ am 28.11.2015


Am 28.11.2015 veranstalten wir in München eine Vortragsveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Seltene Brutvögel in Bayern“. Beginn ist um 15:45 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es sind vier Vorträge geplant:

o Christoph Grüneberg (DDA):
„Monitoring seltener Brutvögel - altes Programm in neuem Gewand“

o Hans-Joachim Fünfstück (LfU) & Kilian Weixler (AGSB):
„Seltene Brutvögel in Bayern – Monitoring auf freiwilliger Basis“

o Daniel Schmidt-Rothmund:
„Die Wiederbesiedlung Bayerns durch Fisch- und Seeadler“

o Dagmar Kobbeloer, Jessica Jacobitz & Claudia Pürckhauer (LBV):
„Der Ortolan in Bayern: Ergebnisse der landesweiten Kartierung 2015. Kann der Bestand mit den Maßnahmen des LBV-Artenhilfsprogrammes noch erhalten werden?“

Tagungsort:
Großer Seminarraum
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Feodor-Lynen-Strasse 17
D-81377 München
© Otus e. V., 15.10.2015

Bericht der Arbeitsgemeinschaft Seltene Brutvögel für 2009-2013 Teil 1 online


Der im Dezember 2014 in Otus Heft 6 erschienene Teil I des Berichts der Arbeitsgemeinschaft Seltene Brutvögel in Bayern für die Jahre 2009-2013 ist nun hier online zu finden.
Weitere Informationen zur Arbeit der AGSB unter AG Seltene Brutvögel.

© Otus e. V., 30.09.2015

Buteo-Morph: Citizen Science Projekt über geographische und zeitliche Farbunterschiede von Mäusebussarden

Buteo-Morph ist ein wissenschaftliches Projekt des Max-Planck-Instituts für Ornithologie zum Mitmachen.
Europaweit werden Daten von Mäusebussarden gesammelt, die sehr unterschiedlich gefärbte Federkleider haben können: im Extremfall reicht es von sehr dunklen bis beinahe völlig weiß gefärbten Individuen. Dieser Polymorphismus ist bei Greifvögeln weit verbreitet. Die Farbunterschiede werden durch Vererbung weitergegeben, d.h. der Nachwuchs wird wie seine Eltern aussehen.
Mit unserem Projekt möchten wir die geographischen und zeitlichen Unterschiede in der Verbreitung der verschieden Farbmorphe der Mäusebussarde untersuchen.
Wenn Sie einen Mäusebussard sehen, können Sie auf der Website von Buteo-Morph die Zeit und die Position Ihrer Sichtung übermitteln und ein Bild des Bussardmorphs auswählen, das Ihrer eigenen Sichtung am meisten ähnelt. Die Informationen werden auf unsere zentrale Datenbank geladen, auf der wir Ihre Daten mit denen anderer Nutzer zusammenfügen.
Sie können Ihre eigenen Beobachtungen und die der anderen Nutzer auf einer Verbreitungskarte verfolgen. Diese Karten ermöglichen es Ihnen auch, über das Jahr hinweg bestimmte Orte oder Zeiten ausfindig zu machen, zu denen noch Informationen fehlen. Auf diesem Wege können Sie zur Forschung im Bereich der Verhaltensökologie beitragen.
Webseite von Buteo-Morph: http://aves.orn.mpg.de/~buteo/.

Kontakt:
Prof. Dr. Bart Kempenaers, Direktor Abteilung Verhaltenökologie und Evolutionäre Genetik
Max-Planck-Institut für Ornithologie, Eberhard-Gwinner-Strasse, 82319 Seewiesen
E-Mail: b.kempenaers(at)orn.mpg.de
Oder: Elena Kappers; E-Mail: e.f.kappers(at)rug.nl

© Max-Planck-Institut für Ornithologie, 05.09.2015

1. Ornithologischer Rundbrief für den Chiemgau erschienen


Der 1. Ornithologische Rundbrief für den Chiemgau ist erschienen und behandelt das Jahr 2013. Der Rundbrief ist ausdrücklich als Fortschreibung der Statuslisten von Michael Lohmann konzipiert und bereits für den ersten Bericht wurden mehr als 11.000 Daten ausgewertet. Als Bearbeitungsgebiet wurden nun die kompletten Landkreise Rosenheim und Traunstein sowie das Areal der kreisfreien Stadt Rosenheim berücksichtigt. Das aus ornithologischer Sicht wichtigste Gebiet ist zweifelsfrei der Chiemsee. Es ist beabsichtigt, die Rundbriefe jetzt regelmäßig erscheinen zu lassen - an dem Bericht für 2014 wird bereits gearbeitet.
Wer sich für die Vogelwelt im Chiemgau und im Raum Rosenheim interessiert, findet den Bericht als pdf-Datei hier auf der Webseite in der Rubrik OAGs unter OAG Chiemgau (Statusliste und Berichte ).


© LBV, 07.08.2015

Aufruf – Wachtelkönige melden!

Foto: Wolfgang Nerb 

In Süddeutschland werden derzeit vermehrt Wachtelkönige auch aus Gebieten gemeldet, in denen sie bislang nicht aufgetreten sind (v. a. im Grünland, aber auch in Getreidefeldern und auf Bergwiesen).

Bitte melden Sie uns alle Vorkommen! Die Daten können direkt in die landesweite Wiesenbrüterkartierung 2014/2015 in Bayern einfließen. Außerdem sollten die Landratsämter (unteren Naturschutzbehörden) informiert werden, wo genau die Rufer verortet wurden (möglichst grundstücksgenau). Die Landratsämter können dann Kontakt zum Landwirt aufnehmen, um zu verhandeln ob der Mahdzeitpunkt nach hinten verschoben bzw. ein Streifen stehen gelassen werden kann. Auf diese Art und Weise können wir Wachtelkönige vor dem Ausmähen schützen!

Kontakt für Meldungen:
Heiko Liebel
Bayerisches Landesamt für Umwelt – Staatliche Vogelschutzwarte
E-Mail: heiko.liebel(at)lfu.bayern.de
Tel.: 08821/9430118
© LfU, 04.07.2015

Elanus Band 8 2013 erschienen


Soeben ist der 8. Band von Elanus erschienen. Der Club 300 Österreich behandelt in bewährter Weise das Jahr 2013 in einem Jahresbericht. Neben dem erneut hervorragenden Bildmaterial sind auch wieder ausführliche und sehr lesenswerte Auswertungen enthalten (z. B. Auftreten des Zwergsumpfhuhns in Österreich, Einflug Habichtskauz, Ringelgans-Nachweise in Oberösterreich). Beiträge zu den Erstnachweisen von Sandstandläufer und Halbringschnäpper runden dieses Heft ab.

Wer mehr über Bezugsmöglichkeiten und den Preis wissen will, findet die notwendigen Informationen hier.

© Otus e. V., 02.07.2015

80 Millionen Brutvogelpaare in Deutschland

Der Atlas deutscher Brutvögel (ADEBAR) ist soeben erschienen. Im Rahmen eines mehrjährigen Projektes, an dem über 4.000 ehrenamtliche Spezialisten beteiligt waren, wurden alle Brutvogelarten erstmals nach bundesweit einheitlicher Methodik erfasst. Die Ergebnisse sind in einem 800-seitigen, reich illustrierten Atlas zusammengefasst. In Deutschland brüteten im Erfassungszeitraum 280 Brutvogelarten, davon 248 einheimische und 20 nicht-einheimische Arten. Weitere 12 Arten (7 einheimische, 5 nicht-einheimische) wurden nur in einzelnen Jahren nachgewiesen. Die bei weitem häufigsten Brutvögel sind Buchfink und Amsel, mit jeweils mehr als 8 Millionen Paaren, gefolgt von der Kohlmeise mit mehr als 5 Millionen Paaren. Zusammen mit weiteren 19 Arten, mit jeweils über 1 Millionen Paaren, stellen sie 80% aller Brutvögel in Deutschland. Viele andere Arten sind dagegen selten oder gehen im Bestand zurück, wie etwa der Kiebitz. Einige sind sogar vom Aussterben bedroht, zum Beispiel der Goldregenpfeifer und der Seggenrohrsänger. Ihr Verschwinden in Deutschland kann nur durch verbesserte Schutzmaßnahmen verhindert werden.

Atlas Deutscher Brutvogelarten - Atlas deutscher Brutvögel.
Format 24,5 x 32,5 cm, Hardcover, umfassende Informationen über die Brutverbreitung und Bestandsentwicklung für 311 deutsche Brutvogelarten, Illustrationen von Paschalis Dougalis, 800 Seiten. ISBN-13: 9783981554335, Preis: 98,00 €.
Das Buch kann online bestellt werden unter: www.dda-web.de
© DDA, 02.05.2015

Birdrace 2015 am 2. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!

Bald ist es wieder soweit, bereits zum 12. Mal steigt das bundesweite Birdrace. Dabei versuchen Teams von 3-5 Beobachterinnen und Beobachtern innerhalb von 24 h in einem definierten Beobachtungsgebiet (meist Landkreis) so viele Vogelarten wie möglich zu registrieren. Im vergangenen Jahr nahmen bereits 791 Beobachter/innen in 214 Teams aus allen Bundesländern teil. An keinem Tag im Jahr wird die Vielfalt in der Vogelwelt hierzulande deshalb genauer beobachtet: 297 Vogelarten waren es im vergangenen Jahr, beachtliche 164 davon entdeckte auch das Siegerteam. Der erste Samstag im Mai wurde somit schleichend zum inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“.
Es geht weniger um Sieg oder Niederlage – statt dessen verfolgt das Birdrace drei Hauptziele: (a) den Spaß am Vogelbeobachten fördern, (b) öffentliche Wahrnehmung für den Schutz der Artenvielfalt generieren, und (c) durch Teamsponsoren finanzielle Unterstützung für die Avifaunistik in Deutschland einwerben. Schon seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Seit 2010 fließen die Spenden in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de.
Dank der Großzügigkeit zahlreicher Unterstützer ist die Lostrommel in diesem Jahr schon zum Beginn der Anmeldung gut gefüllt, sodass wir unter allen Birdracern, besonders jenen, die sich beim Einwerben von Spenden engagieren, wieder viele attraktive Sachpreise verlosen können.
Zehn Teams gingen im Jahr 2014 in Bayern an den Start. Damit liegt unser Land im direkten Vergleich mit den angrenzenden Nachbarländern auf einem guten dritten Platz hinter den Hessen mit insgesamt 13 Teams und Baden-Württemberg mit 20 Teams. Schaffen wir in diesem Jahr mehr?

Alle Informationen rund um das Birdrace, einschließlich der Ergebnisse aller Teams aus den Vorjahren, finden sich im Internet unter www.dda-web.de/birdrace. Die Anmeldung ist bereits möglich. Machen Sie doch einfach einmal mit!
© DDA , 10.04.2015

„Seltene Vögel in Deutschland 2013“ erschienen

In der dritten Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ werden neben dem Seltenheitenbericht für das Jahr 2013 in interessanten Beiträgen auch das Auftreten der Pazifischen Ringelgans sowie die Vorkommen des Grünlaubsängers in Deutschland behandelt. Darüber hinaus enthält das Heft die zum 1.1.2015 überarbeitete nationale Meldeliste mit ausführlichen Begründungen zu gestrichenen Arten und einen Beitrag zum Umgang der DAK mit Beobachtungen schwer zu kategorisierender Vögel. Nicht fehlen darf eine aktuelle Übersicht der Avifaunistischen Landeskommissionen. Die Publikation ist zum Preis von 9,80 Euro zzgl. Versandkosten beim DDA-Schriftenversand erhältlich. Mit einem Preisvorteil von ca. 25 % gegenüber den Einzelheften kann die Reihe außerdem im Abonnement bezogen werden. Sollten Sie die beiden ersten Ausgaben noch nicht kennen, können Sie diese jetzt zum reduzierten Preis von nur 5,00 € zzgl. Versandkosten erwerben.

© DDA, 10.04.2015

OTUS 6 ist da!

Heft 6 von OTUS ist gerade erschienen. Drei Artikel sind enthalten, wobei allein 70 Seiten auf den ersten Teil des Berichts der Arbeitsgemeinschaft Seltene Brutvögel in Bayern AGSB für den Zeitraum 2009-2013 entfallen. In diesem Beitrag werden ausführlich die Nichtsperlingsvögel behandelt. Die weiteren Artikel beschäftigen sich mit dem ersten Nachweis eines Gleitaars für Bayern sowie dem Brutversuch einer Silbermöwe in Bayerns bedeutendster Großmöwenkolonie.

Wer mehr über den Inhalt und Bezugsmöglichkeiten wissen möchte, findet die nötigen Informationen unter Zeitschrift.
© Otus e. V., 04.03.2015

Ornithologischer Rundbrief für das Ammersee-Gebiet 2014 erschienen.

Der Ornithologische Rundbrief für das Ammersee-Gebiet 38 (2014) von Dr. Johannes Strehlow liegt nun als pdf-Datei vor und kann unter OAGs/OAG Ammersee-Gebiet heruntergeladen werden. Der mit 106 Seiten ausführlich und informativ gestaltete Jahresbericht behandelt hauptsächlich das Jahr 2014, enthält darüber hinaus aber auch eine Vielzahl an Auswertungen über mehrere Jahre. 169 Diagramme bieten zudem hervorragende Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Gebieten. Auch die Berichte für 2007 bis 2013 stehen als pdf-Dateien zur Verfügung.
© Otus e. V., 03.03.2015

ADEBAR – Subskription mit Preisvorteil endet am 28. Februar 2015

Wer ADEBAR zu einem reduzierten Preis erwerben will, muss sich sputen: Nur noch bis zum 28. Februar 2015 können Sie das Werk zum Vorzugspreis von 69,90 € je Exemplar zzgl. Porto- und Versandkosten von 4,10 € bestellen. Die Subskription gewährt einen Nachlass von etwa 30 % auf den Buchhandelspreis.
Wichtig: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ADEBAR können das Werk sogar für nur 39,90 € zzgl. Porto- und Versandkosten von 4,10 € erstehen. Der Rabatt beträgt 60% gegenüber dem Buchhandelspreis. Die Frist für das Mitarbeiterangebot endet erst am 31. Dezember 2015.
Mit dem Erwerb des ADEBAR unterstützen Sie den Vogelschutz in Deutschland! Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten sind erheblich in Vorleistung getreten, um das Gemeinschaftswerk von weit mehr als 4.000 Beteiligten, das in den kommenden Jahren maßgebliche Referenz zur Bewertung der heimischen Vogelfauna sein wird, erfolgreich abschließen zu können. Durch inzwischen mehr als 3.500 Vorbestellungen konnten wir bereits den Großteil der entstandenen Kosten decken. Allerdings müssen wir noch eine beachtliche Lücke schließen, um „eine schwarze Null“ zu schreiben. Durch den Kauf des ADEBAR tragen Sie unmittelbar dazu bei, dass sich solche Großprojekte refinanzieren. Eventuelle Gewinne werden wir selbstverständlich gemeinnützigen Zwecken im Sinne unserer Satzungen zuführen. So helfen Sie dem Vogelschutz auf doppelte Weise!
Was erwartet Sie? Bitte Machen Sie sich selbst ein Bild vom ADEBAR und durchblättern Sie unsere Leseprobe.

Altas Deutscher Brutvogelarten. Herausgegeben durch die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, pro Brutvogelart (meist) eine Doppelseite mit Verbreitungskarte und Text sowie Illustration von Paschalis Dougalis, einführende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 800 Seiten, Gewicht ca. 3,5 kg, Versand in speziellem Versandbehälter. Preis im Buchhandel: 98,00 €.
Bezug: Thomas Thissen, Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V., An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel. 0251 / 2101400, E-Mail: schriftenversand@dda-web.de.
Die Möglichkeit zur Online-Bestellung findet sich hier.
© DDA, 13.02.2015

1. Europäisches Braunkehlchen Symposium in Helmbrechts

Der dramatische Bestandsrückgang des Braunkehlchens vor allem in Mittel- und Westeuropa gibt Anlass zu großer Sorge.
Beim 1. Europäischen Braunkehlchen Symposium werden neueste Forschungsergebnisse zur Biologie des kleinen Wiesenbrüters präsentiert, Ursachen für den dramatischen Rückgang erörtert, aber auch erfolgreiche Schutzmaßnahmen vorgestellt. 35 Beiträge aus 15 Teilnehmerländern stellen die aktuelle Situation des Braunkehlchens in Europa dar (22 Vorträge, 13 Posters & Papers).
Am Ende des Symposiums ist die Gründung einer Arbeitsgruppe geplant, die ein europaweites Schutzkonzept für den bedrohten Wiesenbrüter entwickeln soll.
Mehr Informationen über das Symposium finden Sie unter: http://hof.lbv.de/
© LBV, 03.01.2015

Aktuelles aus den Jahren 2012 bis 2014

Aktuelles aus dem Jahr 2011

Aktuelles aus den Jahren 2008 bis 2010